Niederhafen, Hansestadt Hamburg.

Der Niederhafen ist ein am nördlichen Elbufer gelegener Teil des Hamburger Hafens, der ab Anfang des 18. Jahrhunderts als Hafenerweiterung vor dem den Binnenhafen schützenden Baumwall in die Norderelbe hinein gewachsen ist. Er war damit Hamburgs erster Elbhafen und wird heute als Yachthafen und Anleger für Hafenrundfahrtschiffe genutzt. Aufgrund des unübersichtlichen Schiffsverkehrs in diesem Teil des Hafens erhielt der Niederhafen auch die Bezeichnung Rummelhafen. In seiner Blütezeit war der Niederhafen in mehrere Hafenteile untergliedert: dem Blockhaushafen, direkt am Vorsetzen vor dem Baumwall, benannt nach einem Gebäude an der Hafeneinfahrt, dem Georgiushafen am Kehrwieder, benannt nach der Bastion Georgius der Hamburger Wallanlagen, die dem Kehrwieder vorgesetzt war, dem Inneren und dem Äußeren Brandenburger Hafen und dem Inneren und dem Äußeren Hullhafen. Im Westen schlossen sich der Innere und der Äußere Jonashafen an.

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