Schilleroper, St. Pauli.

Die Schilleroper ist ein denkmalgeschütztes Zirkus-Theater in Hamburg-St. Pauli. Das Gebäude wurde als 1891 als Rotunde für den Circus Busch aufgebaut und fasste über 1000 BesucherInnen. Ab 1904 wurde der frühere Zirkusbau nach Plänen des Architekten Ernst Michaelis zum Theater umgebaut und am 19. April 1905 mit Schillers „Wilhelm Tell“ wieder eröffnet. Während des II. Weltkrieg wurden das Gebäude zeitweilig als Lager für italienische Kriegsgefangene, nach Kriegsende – ebenso wie zahlreiche andere unbeschädigt gebliebene Gebäude – als Notunterkunft für Ausgebombte und Flüchtlinge genutzt. Bis 1963 beherbergte der Bau ein Hotel, anschließend wurden bis zum Ende der 1970er Jahre darin Arbeitsmigranten, u. a. Arbeiter der Blohm + Voss-Werft, einquartiert, bevor es von verschiedenen Firmen als Lagerhalle genutzt wurde. Seit geraumer Zeit steht das Gebäude leer und verfällt.

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