Spielbudenplatz, Hamburg St. Pauli.

Vor dem Millerntor ließen sich ab 1795 Künstler und Gaukler auf dem Spielbudenplatznieder. Ihre Holzbuden wurden ab Juni 1813 von der französischen Besatzung in Erwartung der im Dezember beginnenden Belagerung Hamburgs zur Gewinnung freien Schussfeldes abgebrochen. Später wurden die hölzernen Spielbuden durch feste Bauten ersetzt. Zahlreiche Veranstaltungslokale und Theater entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts. Unter dem Spielbudenplatz wurde Ende 1940 und Mitte 1942 ein zweigeschossiger Tiefbunker für 5.000 Menschen gebaut, der nach dem Krieg zur Tiefgarage umgebaut wurde. In den 1960er Jahren wurde der Platz mit modernistischen Glaspavillons bebaut, die zwanzig Jahre später sehr heruntergekommen waren und deshalb abgerissen wurden. Danach blieb die 300 Meter lange Fläche lange leer und ungenutzt. Am 2. Juni 2006 wurde ein 9,7 Millionen Euro teure Umbau offiziell eingeweiht.

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