St. Michaeliskirche / Michel; Hauptkirche im Hamburger Stadtteil NEUSTADT.

©www.bildarchiv-hamburg.de Die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis, genannt „Michel“, ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt, da sie für Seeleute auf einlaufenden Schiffen gut sichtbar ist. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal steht. Er ist als Sieger im Kampf über Satan dargestellt. Der erste Bau der St. Michaeliskirche wurde von 1647 bis 1669 von Peter Marquard und Christoph Corbinus errichtet. Im Jahr 1685 wurde der Michel neben St. Petri, St. Jacobi, St. Nikolai und St. Katharinen Hamburgs fünfte Hauptkirche und die Neustadt ein eigenes Kirchspiel. Am 10. März 1750 gegen wurde der Kirchenbau vom Blitz getroffen und brannte nieder. 1751 wurde der Grundstein für den zweiten Michel gelegt; dieser wurde am 19. Oktober 1762 geweiht. Am 3. Juli 1906 fing der Turm bei Lötarbeiten am Dachstuhl Feuer und brannte vollständig nieder. Auch das Kirchenschiff brannte bis auf die Grundmauern ab. Die Michaeliskirche wurde wieder aufgebaut und 19. Oktober 1912 wiedereröffnet.

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