Blick auf Filterbecken der Wasserwerke Rothenburgsort auf Kaltehofe. An jeder Seite des Beckens steht ein Zufluss- und Abflussbrunnen.


[1514_4936-LTrgogsRUB] Blick auf Filterbecken der Wasserwerke Rothenburgsort auf Kaltehofe. An jeder Seite des Beckens steht ein Zufluss- und Abflussbrunnen. Über Zuflussbrunnen wurde das zu reinigende Wasser in die Filterbecken geleitet. Dort sickerte es durch eine reinigende Sandschicht und floss in kleine gemauerte Abflusskanäle von denen aus über Leitungen zum Pumpwerk Rothenburgsort geleitet wurde. Ein Radfahrer fährt auf der Strasse von Kaltehofe hinter dem Deich auf der beliebten Strecke Richtung Tatenberg. Im Hintergrund das markante Gebäude mit den Schornsteinen des Kraftwerk Tiefstack in Hamburg Billbrook. © Christoph Bellin mehr anzeigen
Der Großteil der Flächen des heutigen Stadtteils Rothenburgsort, der Billwerder Ausschlag, gehörte seit 1385 zu Hamburg und wurde bis 1494 eingedeicht. 1871 wurde der Billhorn dem Billwerder Ausschlag zugeschlagen und das Gesamtgebiet zum Vorort Hamburgs erklärt. Im Jahre 1894 wurde Billwerder Ausschlag zum Stadtteil erhoben und um die Kalte Hofe sowie die Billwerder Insel erweitert, es hatte damals etwa 40000 Einwohner. 1938 wurde Rothenburgsort vom Billwerder Ausschlag abgespalten und zu einem eigenständigen Stadtteil mit ca. 40 000 Einwohnern. Rothenburgsort wurde 1943 weitgehend durch alliierte Bomben zerstört. Jetzt leben wieder ca. 9000 Einwohner auf einer Fläche von 7,6 km².

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