Blick vom Heiligengeistfeld im Hamburger Stadtteil St. Pauli - Verwaltungsgebäude an der Reeperbahn - Tanzende Türme; im Vordergrund ein Bauwagen auf leerem Platz.

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[4378-rt28q4gg1m] Blick vom Heiligengeistfeld im Hamburger Stadtteil St. Pauli - Verwaltungsgebäude an der Reeperbahn - Tanzende Türme; im Vordergrund ein Bauwagen auf leerem Platz. ©www.bildarchiv-hamburg.de mehr anzeigen
Stadtteil ST. PAULI - Bezirk HAMBURG MITTE. Die früheste Besiedlung im Bereich des heutigen Stadtteils St. Pauli bestand aus einem Zisterzienserinnen-Kloster, das um 1247 in der Nähe des heutigen Fischmarkts; es bestand dort bis 1293. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden zahlreiche Hügel des Vorortes im Zuge der Errichtung der Neubefestigung der Stadt planiert, um Material für die Errichtung der Festungswälle zu gewinnen und zugleich freies Schussfeld („Glacis“) vor den Mauern am damaligen Millerntor zu haben. Wegen des freien Schussfeldes waren Ansiedlungen zunächst verboten, doch seit dem 17. Jahrhundert wurden Betriebe, die wegen Geruchsentwicklung, Wasserverschmutzung oder Lärm in der Stadt unerwünscht waren, in den Vorort verbannt. Etwa zur gleichen Zeit begann auch die Tradition des Amüsierbetriebs in diesem Gebiet. 1894 wurde St. Pauli zum Hamburger Stadtteil; jetzt leben in dem Stadtteil auf 2,3 km² ca. 27500 EinwohnerInnen.

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