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Blick über das Hafenbecken des Harburger Seehafens; im Vordergrund die Räder auf denen die Halbportalkräne auf der Kaimauer entlang geführt werden. Auf der gegenüber liegenden Seite des Hafenbeckens hat eine Schute festgemacht. (ca. 1938)

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Bildnummer: 828_B_262

Blick über das Hafenbecken des Harburger Seehafens; im Vordergrund die Räder auf denen die Halbportalkräne auf der Kaimauer entlang geführt werden. Auf der gegenüber liegenden Seite des Hafenbeckens hat eine Schute sowie ein Binnenschiff längsseits eines Kohlenfrachters festgemacht. Ein mit Kohle gefüllter Greifer schwebt über dem Lastkahn - lks. ein Elbkahn, durch dessen geöffneter Abdeckung die Ladung Kohle zu erkennen ist. (ca. 1938). © G. Werbeck - hhla.de / www.hamburger-fotoarchiv.de mehr anzeigen
Hamburg - Motive aus den Stadtteilen und Bezirken - Bilder aus dem Stadtteil HARBURG - Bezirk HAMBURG HARBURG. Harburg (niederdeutsch Horborg) ist ein Stadtteil im Süden der Hansestadt Hamburg und das Zentrum des Bezirkes Harburg. Namensgeber und Ausgangspunkt von Harburg war die "Horeburg" (Hore = Sumpf/Moor). Diese stand spätestens seit dem Jahr 1000 (Scherbenfunde) auf einer trockenen Talsandinsel in der Niederung der Elbe an der Stelle des heutigen Harburger Schlosses und war mit der Geest nur über einen Damm verbunden, der im Verlauf der heutigen Harburger Schloßstraße entsprach. Die 1133-37 erstmals urkundlich erwähnte Burg wurde vermutlich von den Grafen von Stade als Grenzfestung errichtet. Eine wichtige Existenzgrundlage der Stadt blieb bis in das 19. Jahrhundert hinein der Fährverkehr nach Hamburg und das damit verbundene Speditions- und Logiergewerbe. 1829 wurde dieregelmäßige Dampfschiff-Verbindung zwischen Harburg und Hamburg eingerichtet und zwischen 1845 und 1849 der Binnenhafen (als Dockhafen durch eine Schleuse von der Elbe getrennt) erheblich erweitert. Seit 1899 gab es mit der Harburger Elbbrücke eine durchgehende Straßenverbindung nach Hamburg, über die auch die 1902 eingeführte Straßenbahn verkehrte (die letzte Harburger Linie wurde 1971 eingestellt) und 1904 begann der Bau von zunächst drei großen Seehafenbecken. 1937 wurde die Stadt im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes, ebenso wie einige Orte des umliegenden Landkreises Harburg, vom Land Preußen an Hamburg übertragen und verliert ein Jahr später am 1. April 1938 seine Selbstständigkeit. Auf 3,9 km² leben im Stadtteil Harburg ca. 21 000 Menschen.

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