Pfingsfest im Hamburger Gängeviertel, die Häuser werden mit Grünzweigen geschmückt, ca. 1880.

[X103200-6WKHYHbjro] Pfingsfest im Hamburger Gängeviertel, die Häuser werden mit Grünzweigen geschmückt, ca. 1880. Quelle: www.historische-bilder.com Als Gängeviertel wurden in Hamburg die besonders eng bebauten Wohnquartiere in einigen Teilen der Altstadt und Neustadt bezeichnet. Die Gängeviertel waren größtenteils mit Fachwerkhäusern bebaut, deren Wohnungen zumeist nur durch schmale Straßen, zum Teil verwinkelte oder labyrinthartige Hinterhöfe, Torwege und die namensgebenden Gänge zwischen den Häusern zu erreichen waren. In den Vierteln wohnten meist mittlere und ärmere Bevölkerungsschichten, ebenso war kleinteiliges Gewerbe ansässig. Aufgrund der schlechten hygienischen Zustände, aber auch aus sozialen und politischen Bestrebungen begannen bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Sanierungsmaßnahmen durch Abriss. Das letzte größere Gängeviertel wurde in den 1960er Jahren abgerissen. mehr anzeigen
Der Hamburger Stadtteil NEUSTADT liegt liegt zwischen den Stadtteilen Hamburg Altstadt und amburg St. Pauli. Zwischen 1615 und 1626 erweiterten die holländischen Festungsbauer die Hamburger Befestigungsanlagen, die dann auch den Bereich Hamburg-Neustadt sicherten. Auf einer Fläche von 2,2 km² leben ca. 11 500 Einwohner.

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