Frühling in Hamburg - die Alsterschwäne werden vom Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich auf die Alster gebracht.

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[8942-kf7csHLxG9] Frühling in Hamburg - die Alsterschwäne werden vom Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich auf die Alster gebracht. ©www.bildarchiv-hamburg.de mehr anzeigen
Die Alsterschwäne sind ein Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg. Eine Abrechnung aus den Jahren 1591/1592 belegt, dass bereits damals die Höckerschwäne auf der Alster mit Getreidefutter versorgt wurden. 1664 stellte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Vögel unter besonderen Schutz: es ist bei Strafe verboten, sie zu beleidigen, zu verletzen oder zu töten. Seit 1818 ist für die Betreuung der Tiere das städtische Amt eines Revierjagdmeisters eingerichtet.; der sogenannte Schwanenvater ist der einzige Mitarbeiter der Zentralstelle Schwanenwesen. Im Winter werden die etwa 130 Schwäne auf dem eigens für sie eisfrei gehaltenen Eppendorfer Mühlenteich versorgt. Im November ziehen die Alsterschwäne in dieses Winterquartier um und je nach Witterungslage kehren die Schwäne im März oder April unter Bootbegleitung des Schwanenvaters zurück. Die Alster ist ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe und fließt durch Süd-Holstein und Hamburg. Die Alster entspringt auf dem Gebiet der Gemeinde Henstedt-Ulzburg im Ortsteil Henstedt-Rhen. Ab dem Hamburger Stadtteil Ohlsdorf ist die Alster kanalisiert - an der Krugkoppelbrücke fliesst sie in die Aussenalster. Der Alstersee entstand 1190 unter Graf Adolf III. durch Anstauung des Flusses mit einem Damm, um als Mühlenteich für das Betreiben einer großen Kornmühle zu dienen. Die Außenalster ist ca. 164 Hektar groß und bis zu 4,5 Meter tief und die Binnenalster hat eine Fläche von ca. 18 Hektar. Über die Kleine Alster und das Alsterfleet mündet die Alster im Hamburger Binnenhafen in die Elbe.

Weitere Bilder aus dem Album Alsterschwäne - Hansestadt Hamburg:

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