Gewerbebetriebe auf der Harburger Schlossinsel - Gebäude des Schlosses und Lagerung von Schüttgut auf einem Industriehof. (2005)

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[0218-583qbWv8rB] Gewerbebetriebe auf der Harburger Schlossinsel - Gebäude des Schlosses und Lagerung von Schüttgut auf einem Industriehof. (2005) ©www.bildarchiv-hamburg.de mehr anzeigen
Das Harburger Schloss auf der Schlossinsel im Harburger Binnenhafen ist das älteste bauliche Zeugnis von Hamburg Harburg und Entstehungskern der Siedlung Harburg, der späteren Stadt Harburg/Elbe. Das Schloss wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach zerstört, heute ist nur noch ein baulich stark veränderter Seitenflügel erhalten. Die Burg wurde zwischen 1133 bis 1137 erstmals als Horeburg (Burg im Sumpf/Moor) urkundlich erwähnt. Die Burg wurde 1527 Residenz (bis 1642) der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, einer Nebenlinie der Welfen. Diese bauten es zu einem Renaissance-Schloss aus. Seit 1620/1621 bestand die Anlage aus drei Gebäudeflügeln. 1644, im Dreißigjährigen Krieg, wurde es zur Barockfestung umgebaut, die Schlossinsel erhielt ihre fünfeckige Sternform. Dafür musste ein Teil der Häuser, Kaufhaus, Waage und Kirche der Stadt Harburg abgetragen werden. Die Stadt hatte sich am Verbindungsdamm zwischen Burg und Geest aus einer Siedlung von Burgmannen, Handwerkern und anderen der Versorgung der Burg dienenden entwickelt. Die Umrisse dieser Zitadelle sind an den Kaikanten der Schlossinsel noch heute teilweise erhalten. Nach 1813 wurden die damals noch erhaltenen Teile des Komplexes zum Sitz des Amtes Harburg. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Entwicklung des Harburger Hafens zum industriell genutzten Hafengebiet. Es folgt der Ausbau der Hafenbecken unter teilweiser Einbeziehung der Schlossgräben. Motive aus dem Stadtteil HARBURG- Bezirk HAMBURG HARBURG. Harburg (niederdeutsch Horborg) ist ein Stadtteil im Süden der Hansestadt Hamburg und das Zentrum des Bezirkes Harburg. Namensgeber und Ausgangspunkt von Harburg war die Horeburg (Hore = Sumpf/Moor). Die 1133-37 erstmals urkundlich erwähnte Burg wurde vermutlich von den Grafen von Stade als Grenzfestung errichtet. 1829 wurde eine regelmäßige Dampfschiff-Verbindung zwischen Harburg und Hamburg eingerichtet und zwischen 1845 und 1849 der Binnenhafen (als Dockhafen durch eine Schleuse von der Elbe getrennt) erheblich erweitert. Seit 1899 gab es mit der Harburger Elbbrücke eine durchgehende Straßenverbindung nach Hamburg, über die auch die 1902 eingeführte Straßenbahn verkehrte. 1937 wurde die Stadt im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes, ebenso wie einige Orte des umliegenden Landkreises Harburg, vom Land Preußen an Hamburg übertragen und verliert ein Jahr später am 1. April 1938 seine Selbstständigkeit. Auf 3,9 km² leben im Stadtteil Harburg ca. 21 000 Menschen.

Weitere Bilder aus dem Album Stadtteil HARBURG, Bezirk Hamburg HARBURG.:

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