Historische Industriearchitektur, Fabrikgebäude der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie in Hamburg Harburg. Dachwinde mit Eisenhaken am Giebel eines Lagergebäudes - eine kleine Kiefer wächst in der Regenrinne des Backsteinspeichers.


[4668-sF5wMKbFBW] Historische Industriearchitektur, Fabrikgebäude der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie in Hamburg Harburg. Dachwinde mit Eisenhaken am Giebel eines Lagergebäudes - eine kleine Kiefer wächst in der Regenrinne des Backsteinspeichers. © Christoph Bellin       Die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH) ist eine Gummiwarenfabrik, die 1870 in Barmbek b. Hamburg gegründet wurde und bis 2009 in Hamburg-Harburg produzierte. 2009 erfolgte die Verlagerung der Produktion nach Lüneburg. Die ehem. Fabrikanlage in der Nartenstraße am Harburger Binnenhafen steht teilweise unter Denkmalschutz. Bilder aus dem Stadtteil HARBURG - Bezirk HAMBURG HARBURG. Harburg ist ein Stadtteil im Süden der Hansestadt Hamburg und das Zentrum des Bezirkes Harburg. mehr anzeigen
Namensgeber und Ausgangspunkt von Harburg war die "Horeburg". Diese stand spätestens seit dem Jahr 1000 auf einer trockenen Talsandinsel in der Niederung der Elbe an der Stelle des heutigen Harburger Schlosses und war mit der Geest nur über einen Damm verbunden, der im Verlauf der heutigen Harburger Schloßstraße entsprach. Die 1133-37 erstmals urkundlich erwähnte Burg wurde vermutlich von den Grafen von Stade als Grenzfestung errichtet. Eine wichtige Existenzgrundlage der Stadt blieb bis in das 19. Jahrhundert hinein der Fährverkehr nach Hamburg und das damit verbundene Speditions- und Logiergewerbe. 1829 wurde die regelmäßige Dampfschiff-Verbindung zwischen Harburg und Hamburg eingerichtet und zwischen 1845 und 1849 der Binnenhafen (als Dockhafen durch eine Schleuse von der Elbe getrennt) erheblich erweitert. Seit 1899 gab es mit der Harburger Elbbrücke eine durchgehende Straßenverbindung nach Hamburg, über die auch die 1902 eingeführte Straßenbahn verkehrte und 1904 begann der Bau von zunächst drei großen Seehafenbecken. 1937 wurde die Stadt im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes, ebenso wie einige Orte des umliegenden Landkreises Harburg, vom Land Preußen an Hamburg übertragen und verliert ein Jahr später am 1. April 1938 seine Selbstständigkeit. Auf 3,9 km² leben im Stadtteil Harburg ca. 21 000 Menschen.

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