Villa im Villenviertel von Hamburg Bergedorf; Ende des 19. Jahrhunderts wurde begonnen, das sogenannte Villenviertel zu bebauen - wohlhabende Hamburger und Bergedorfer Bürger ließen dort ihre repräsentativen Wohnhäuser errichten. Es entstanden Stadth

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[1109-oio5AG57Qx] Villa im Villenviertel von Hamburg Bergedorf; Ende des 19. Jahrhunderts wurde begonnen, das sogenannte Villenviertel zu bebauen - wohlhabende Hamburger und Bergedorfer Bürger ließen dort ihre repräsentativen Wohnhäuser errichten. Es entstanden Stadthäuser, die die unterschiedlichen Stile der Architektur ausdrückten - neben der Bauform der Gründerzeit wurde auch der Jugendstil architektonisch umgesetzt oder Wohnhäuser in der Architektur der neuen Sachlichkeit gebaut. ©www.bildarchiv-hamburg.de mehr anzeigen
Die erste urkundliche Erwähnung Bergedorfs erfolgte 1162; erst 1867 kaufte die Stadt Hamburg der Stadt Lübeck deren Besitzrechte an Bergedorf für 200.000 preußische Taler ab. Am 1. Januar 1868 endete somit die seit 1420 praktizierte beiderstädtische Verwaltung, Bergedorf wurde Teil der Stadt Hamburg. Die Gewerbefreiheit ab 1867 und die Gewerbeordnung von 1878 sorgten für eine Industrialisierung des Ortes. Eine Glashütte war 1869 der erste Großbetrieb, weitere folgten. Bergedorf entwickelte sich zum modernen Vorort. 1887 wurde eine organisierte Müllabfuhr eingerichtet. Das erste Kraftwerk samt elektrischer Straßenbeleuchtung erhielt der Ort 1897. Um 1900 entstand das Bergedorfer Villenviertel. Durch das Groß-Hamburg Gesetz wurde Bergedorf ein Hamburger Stadtteil.

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