Zwangsarbeiterbaracken im Wilhelm-Raabe-Weg im Hamburger Stadtteil Fuhlsbüttel.

[8478-eScNHc44RU] Zwangsarbeiterbaracken im Wilhelm-Raabe-Weg im Hamburger Stadtteil Fuhlsbüttel. 144 Zwangsarbeiter aus den Niederlanden, Frankreich, Italien und einzelne aus anderen Ländern leben von 1943 - 1945 in den Baracken auf dem Gelände. Sie arbeiteten bei der ebenfalls in der Nähe gelegenen Firma Röntgenmüller. Betrieben wurde die Unterkunft von der Firma Kowahl & Bruns, die eigentlich mit Garten- und Landschaftsbau ihr Geld verdiente, aber im Krieg Tarnnetze baute, um Flughäfen und andere Einrichtungen zu verstecken. Im Vergleich mit ihren Leidensgenossen aus Osteuropa hatten es die 144 Bewohner der Baracken am Wilhelm-Raabe-Weg gut. Sie wurden nicht bewacht und konnten sich am Wochenende frei in Hamburg bewegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Baracken als Behelfsunterkünfte. Die Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V ,hat die Baracken 1998 erworben und dort drei Dauerausstellungen eingerichtet, die über Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg informieren. © Christoph Bellin      mehr anzeigen
Bilder aus den Hamburger Stadtteilen und Bezirken - Fotos aus dem Stadtteil Hamburg Fuhlsbüttel - Bezirk Hamburg Nord. "Fulesbutle", die "Siedlung im Sumpfgelände", wird 1283 erstmalig urkundlich erwähnt - der 6,6kkm² grosse Hamburger Stadtteil hat ca. 12 000 Einwohner.

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